Archiv für die Kategorie ‘Aktuelles’

Maker Day im Stadtfenster

„Selber machen“ ist die Devise beim „Makerday“, den die Stadtbibliothek und die Volkshochschule im Jahr 2016 aus der Taufe gehoben haben und der am Samstag, 22. September, von 11 bis 15 Uhr, zum dritten Mal von den beiden Einrichtungen mit zahlreichen Partnern veranstaltet wird. Anders als in den beiden vergangenen Jahren kann man nicht nur höchst unterschiedliche Projekte an Infoständen anschauen, sondern auch in mehreren Workshops selbst aktiv werden. In Duisburg gibt es eine wachsende Szene von Bastlern und Tüftlern, die mit großer Begeisterung insbesondere die Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen. Sie arbeiten mit 3D-Druckern, Lasercuttern, Mikrokontrollern, Robotern, Photovoltaikzellen und allem, was sich irgendwie für die eigenen Zwecke nutzen lässt.

All das wird man geballt beim Makerday erfahren können. Zu den Beteiligten zählen die Hochschulen Rhein-Waal und Ruhr West, die Westfälische Hochschule in Gelsenkirchen, die Heinrich-Heine-Gesamtschule und die Gesamtschule Walsum, die Sekundarschule Hamborn mit zwei Techniklehrerinnen, die Firma Krankikom, das Startup-Unternehmen Yard, die Duisburger Wirtschaftsbetriebe und der 3D-Künstler Paul Schulte. Nicht zuletzt auch die Teilnehmer des neuen VHS-Makerspace-Kurses. Zudem gibt es Ausbildungstipps, beispielsweise für den Beruf des Technischen Modellbauers.

Der Besuch des Makerdays ist kostenlos, doch muss man sich für die fünf Workshops, die man ebenfalls ohne Gebühren besuchen kann, anmelden. Drei Workshops richten sich speziell an junge Teilnehmer zwischen zehn und 14 Jahren: 1. Roboter und Coding, 2. Crahskurs 3-D-Design und Schneidplotter. Jugendliche im Alter von 13 bis 16 Jahren können sich für den Workshop Musizieren mit dem iPad anmelden. Keine Altersbeschränkung gibt es für den Workshop 3-D-Scannen. mehr

MINT und mehr im Herbst

Besuchst du die vierte Klasse? Interessierst du dich für deine Umwelt und Natur, für die Technik, die du tagtäglich nutzt, für Mathematik oder für Sachunterricht? Dann macht dich vielleicht eine der folgenden Veranstaltungen neugierig.  Das Abtei-Gymnasium in Duisburg bietet im Herbst verschiedene Veranstaltungen für Schülerinnen und Schüler der 4. Klassse an. Weitere Infos findest du hier.

Mittwoch, 19.9.18, 16 – 18 Uhr:

  • Biologie: Alles nur geklaut?
  • Chemie: Metallen auf der Spur
  • Mathematik: Escape Room

Dienstag, 2.10.18, 16 – 18 Uhr:

  • Informatik: Im Inneren eines Computers
  • Physik: Naturphänomene
  • Technik: Eintauchen in die spannende Welt der Technik

Freitag, 9.11.18, 18 – ca. 21 Uhr:

  • Große MINT-Nacht

Anmeldung zu den MINT-Veranstaltungen:
-> über den Klassenlehrer der Grundschule oder
-> telefonisch: 0203/555940 (Sekretariat Abtei-Gymnasium) oder
-> per E-Mail: ulrike.nachmann@gmail.com

Dieses Angebot ist für Schülerinnen und Schüler anderer Schulen geöffnet.

zdi-Roboterwettbewerb 2018/2019

Es ist wieder soweit! Am 20. November 2018 startet der zdi-Roboterwettbewerb des Schuljahres 2018/19 unter dem Motto „Unsere digitale Welt“. Das Finale läuft am 6. April 2019. Neben dem üblichen Ablauf gibt es einige Veränderungen, über die ihr Euch hier informieren könnt. PDF

Qualitätssiegel für zdi-Zentrum DU.MINT erneuert

Wegen seiner Erfolge bei der Nachwuchsförderung in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik wurde das zdi-Zentrum DU.MINT Duisburg Niederrhein mit dem zdi-Qualitätssiegel 2018 ausgezeichnet. Die Urkunde nahm dessen Koordinatorin, Dr. Kirsten Dunkhorst, entgegen, die auch das Nano-Schülerlabor an der Universität Duisburg-Essen (UDE) leitet.

Das zdi-Qualitätssiegel wird jährlich vergeben. Um es zu erhalten, verpflichten sich die Netzwerke u.a. zu einem regelmäßigen Monitoring ihrer Arbeit sowie zu qualitätssichernden Statusgesprächen. Gemeinsam erreichen die über 40 regionalen zdi-Netzwerke und mehr als 60 zdi-Schülerlabore jährlich rund 300.000 Schüler.

im Bild:
v.l.: Klaus Kaiser, Parlamentarischer Staatssekretär im NRW-Wissenschaftsministerium, und Kirsten Dunkhorst, Fotonachweis: MKW

SommerUni in Natur- und Ingenieurwissenschaften

Wie viele Unendlichkeiten gibt es eigentlich? Kann man Bauteile drucken, und wie wird ein Roboter programmiert? Diese Fragen können Jugendliche ab 15 Jahren in den Großen Ferien an der Universität Duisburg-Essen (UDE) beantworten: Die SommerUni in Natur- und Ingenieurwissenschaften (S.U.N.I.) bietet dazu vom 20. bis zum 24. August Experimente, Vorlesungen, Übungen und Exkursionen. Anmeldungen sind ab sofort online möglich. mehr

Wettbewerb „Schüler macht MI(N)T!“

Schülerinnen und Schüler für Technik zu begeistern ist Ziel des Wettbewerbs „Schüler macht MI(N)T!“. Der Wettbewerb findet im Schuljahr 2017/2018 bereits zum dreizehnten Mal statt und wurde vom Unternehmerverbandsgruppe e.V. und den drei Unternehmen Clyde Bergemann GmbH aus Wesel, der Grunewald GmbH & Co. KG aus Bocholt und der Duisburger WOMA GmbH initiiert. Die Woma GmbH ist ein Spezialist auf dem Gebiet der Hochdruck-Technologie und konnte dieses Jahr als neuer Kooperationspartner gewonnen werden. Teams von Duisburger Schulen der Mittel- und Oberstufe sowie Lehrkräfte der Naturwissenschaften sind eingeladen, an dem Wettbewerb teilzunehmen. Das Thema lautet dieses Jahr: „Safety first“. Die teilnehmenden Schülerteams sind aufgerufen, Ideen zu entwickeln, die der Sicherheit zu Hause, im Verkehr, in Schule, Freizeit oder im Unternehmen dienen. Hierbei werden alle Teams durch eines der oben aufgeführten Unternehmen tatkräftig unterstützt.

Der Unternehmerverband steht grundsätzlich allen teilnehmenden Schulen für organisatorische Fragen als Ansprechpartner zur Verfügung. Die Anmeldefrist endet am 20.10.2017. Weiterführende Informationen zum Wettbewerb „Schüler macht MI(N)T!“ sowie das Anmeldeformular finden Sie hier:
https://www.unternehmerverband.org/leistungen/schulewirtschaft/wettbewerbe/

zdi-Roboterwettbewerb 2017

Es ist wieder soweit! Zum 12. Mal organisiert zdi, eine Gemeinschaftsoffensive zur Förderung des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses in Nordrhein-Westfalen, für Schülerinnen und Schüler aus ganz NRW einen spannenden Roboterwettbewerb. Beim sogenannten Robot-Game absolvieren die Teams mit selbstgebauten und selbstprogrammierten LEGO Mindstorms®-Robotern in einer bestimmten Zeit einen Parcours auf einem Spielfeld mit vorgegebenen Aufgaben. Das diesjährige Wettbewerbsmotto lautet: Intelligente, umweltfreundliche und integrierte Mobilität.

Was bedeutet Mobilität für die Schülerinnen und Schüler von heute? Inwiefern sind sie auf eine funktionierende Infrastruktur angewiesen und welchen Herausforderungen müssen sie sich in Zukunft stellen? Bereits junge Menschen sind auf funktionierende Mobilitätskonzepte angewiesen und ganz selbstverständlich greifen sie im Alltag darauf zurück. Sie nutzen verschiedene Verkehrsmittel auf dem Weg zur Schule oder zum Sportverein. Einen besonderen Stellenwert nimmt die virtuelle Mobilität ein: beim Gebrauch des Mobiltelefons oder für die Kommunikation in sozialen Netzwerken. Doch wie schaffen wir es in Zukunft, die Vorteile einer flexiblen und weiter wachsenden Mobilität trotz Klimawandel und Ressourcenverknappung aufrecht zu erhalten?

Bis es am 16. Dezember 2017 zum Finale in Mülheim an der Ruhr kommt, werden in 15 verschiedenen Orten in NRW die Regionalwettbewerbe ausgetragen. Das zdi-Zentrum DU.MINT Duisburg Niederrhein übernimmt die Organisation des regionalen Vorentscheids in Duisburg, welcher am 13.11.2017 im Technologiezentrum für Duisburg (Tectrum) stattfindet.

Mehr Informationen zu dem Wettbewerb finden Sie unter:
http://www.zdi-portal.de/wettbewerbe/zdi-roboterwettbewerb/

Spiel und Spaß mit MINT – vierter DU.MINT-Wettbewerb „DU-Topia“

zdi-Zentrum DU.MINT Duisburg-Niederrhein zeichnet erst- bis drittplatzierte Teilnehmer aus

„Spielerisch das Duisburg der Zukunft erleben“ – ist dank der Schülerinnen Jasmin Hoffmann, Lara Janz und Lenja Kehl vom Gymnasium Rheinkamp Europaschule Moers nun möglich. Ihr Brettspiel zeichnet sich aus durch Spielspaß, Innovation und großen Bezug zu MINT. All das hat die Jury des vierten DU.MINT-Wettbewerbs, diesmal unter dem Motto „DU-Topia: Präsentiere uns Dein Spiel vom Duisburg der Zukunft!“, dazu bewogen, die Akteure aufs Siegertreppchen zu wählen.

Diesjährig haben rund 57 Kinder und Jugendliche 15 Wettbewerbsideen eingereicht. Zum Mitmachen aufgerufen, waren diesmal Schülerinnen und Schüler aus Duisburg und vom Niederrhein ab Klasse 5 sowie alle Azubis – einzeln oder als Gruppe. Aufgabe war es, ein Spiel und die dazugehörige Spielanleitung zu erfinden. Eine Jury, bestehend aus Spiele-Experten, Stadtentwicklern und Raumplanern, Naturwissenschaftlern, Ingenieuren, Kreativen und Wirtschaftsförderern hat die Spiele getestet und unter verschiedenen Kriterien bewertet. Die Bandbreite der eingereichten Ideen war riesig. Im Fokus standen futuristische Transportmittel, eine MINT-affine Zeitreise sowie eine Kombination aus Bewegungs- und Wissensquiz.

Beim erstplatzierten Spiel „Lelaja“, konzipiert für zwei bis vier Spieler, geht es darum, wer als erster im Jahr 2100 ankommt. Die richtige Beantwortung zu Fragen rund um den MINT-Bereich ermöglicht dem Spieler die Weiterreise durch die Zeit und somit das Voranschreiten der Spielfigur. Das zweitplatzierte Spiel, „Future Yard“, entwickelt von Rebecca Schneider und Luisa Hein vom Michael-Ende-Gymnasium Tönisvorst, ist ein Brettspiel für zwei bis fünf Personen. Angelehnt an das Spielekonzept von Scotland Yard jagen vier Roboterdetektive die Diebin „Kerry Barlow“ im Jahre 2116 unter der Regierung von Sören Link, dem Vierten, durch die Duisburger City. Mit Hilfe von futuristischen Transportmitteln, welche erneuerbare Energien nutzen, bewegen sich die Spieler auf dem Spielbrett fort. Bei der Spieldauer von 20 bis 45 Minuten kommt keine Langweile auf. „DU-Topia – Selbstfahrende Elektroautos“ heißt das auf Platz 3 gewählte Spiel von Sarah Seiffert, Nicole Leinich, Dustin Hoguth und Liza Gaye vom Landfermann-Gymnasium in Duisburg. Die Spieler werden zu Ingenieuren und versuchen im DU-Topia durch geschicktes Voranschreiten auf dem Spielbrett, Entwicklungsfortschritte und Schicksalsschläge am schnellsten das am besten selbstfahrende Elektroauto zu entwickeln und auf den Markt zu bringen.

GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer erzählt: „Bei der Jurysitzung haben wir die Spiele selbst getestet. Die Ideen rund um die Stadtentwicklung, die in die Spielideen eingeflossen sind, haben mich wirklich begeistert. Spannend, realistisch, nachhaltig und pragmatisch.“ Der Wirtschaftsförderer weiß: „Bei der Idee und Gestaltung der uns vorgelegten Spiele wurden Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik verwendet. Vieles von dem, was bislang noch Zukunftsmusik ist und bis dato nur ‚durchgespielt‘ werden kann, wird morgen vielleicht schon Lebenswirklichkeit sein.“

Boris Roskothen, Inhaber des Spielwarengeschäfts „Roskothen – Die Kunst zu spielen“ und Jurymitglied, weiß, dass Phantasie und Vorstellungsvermögen sowohl für die persönliche Entwicklung als auch für den beruflichen Werdegang entscheidend sind: „Man hat bei vielen Teilnehmern den Anspruch gesehen, etwas professionell zu erstellen und schon in Serienreife zu denken – von der Box bis hin zum Spielplan“. An den Einreichungen besonders gefallen hat ihm das futuristische Spiel „Future Yard“, „weil es eine ausführliche Anleitung mit einer wunderbar phantasievollen Einleitung gibt. Das ist wirklich klasse.“

Jurymitglied Nadine Tita, Stadtentwicklerin und Raumplanerin vom Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement, betont: „Was mich wirklich beeindruckt hat bei den Erst- bis Drittplatzierten war der kreative Aspekt, das gut ausgearbeitete Design und beim Erstplatzierten der Bezug zur Stadt Duisburg – sowohl bei den Fragen als auch bei den bebilderten Spielkarten.“

Dr. Florian M. Römer von der Fakultät für Physik an der UDE und Jurymitglied schätzt die Vorzüge der spielerischen Heranführung an „MINT“: „Genau das ist es doch, was viele als Ziel haben: Spaß bei der Arbeit. Die Teilnehmer von heute sind vielleicht die Chemielaboranten oder Techniker von morgen“.

Manfred Heise vom gleichnamigen Atelier, einziger Kreativschaffender unter den Jurymitgliedern und Erfinder des DU.MINT-Maskottchens „Dummy“, schließt: „DU.Topia und unsere Vorgängerwettbewerbe, die sich um vermeintlich ‚dumme‘ Fragen, Nanotechnologie und die Umgestaltung von Sitzmöbeln drehten, zeigen, dass, wer Fragen stellt, Antworten bekommt. Das Erschaffen neuer Ideen und Gestaltungen braucht den Mut, durch eigenes Handeln und Gestalten Fragen zu stellen, statt sich mit Bestehendem abzufinden. Und das macht eine vollständige Gestaltung aus.“

DU.MINT-Wettbewerb „DU-Topia“

Endlich gibt es wieder einen neuen DU.MINT-Wettbewerb des zdi-Zentrums DU.MINT Duisburg Niederrhein. Dieser steht unter dem Motto „DU-Topia – Präsentiere uns Dein Spiel vom Duisburg der Zukunft!“  Mitmachen können Duisburger Schülerinnen und Schüler ab der fünften Klasse sowie alle Auszubildende. Es gilt, entweder ein bekanntes Spiel als Vorbild zu verwenden und zu verändern oder ein ganz neues Spiel zu entwickeln.

„Wie wird Duisburg und damit unser Leben hier wohl in 50 oder 100 Jahren aussehen? Was haben Forscher bis dahin wohl alles entwickelt und welche neuen Herausforderungen und zu beachtende Regeln kommen dabei auf uns zu? – Fragen wie diese sind es, die im Spiel kreativ und künstlerisch eingebracht werden sollen“, so Ralf Meurer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg).

Die GFW Duisburg und die Universität Duisburg-Essen haben gemeinsam die Trägerschaft des zdi-Zentrums DU.MINT Duisburg Niederrhein übernommen. „zdi“ steht dabei für die Gemeinschaftsoffensive „Zukunft durch Innovation.NRW“. „Ziel ist es, möglichst viele Schülerinnen und Schüler sowie Auszubildende für MINT – also für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – zu interessieren und zu begeistern. Wir brauchen viele kreative und pfiffige junge Leute als Nachwuchs für solche Berufe. Mit ‚DU-Topia‘ wollen wir den Bogen weit spannen, um neue Talente zu finden und zu fördern“, hofft Dr. Birte Hauser, Koordinatorin des zdi-Zentrums DU.MINT Duisburg Niederrhein und ist gespannt auf die kommenden Beiträge, „die hoffentlich bald zahlreich im zdi-Zentrum abgegeben werden.“

Weiterführenden Schulen, Stadtteilbibliotheken und Jugendzentren haben in den letzten Tagen Informationsfaltblätter mit Anmeldeformularen erhalten. Anmeldungen sind möglich bis zum 22.12.2016, 15.00 Uhr.

Und so geht es weiter: Im neuen Jahr werden die Spiele in einer öffentlichen Veranstaltung präsentiert und die Preisträger feierlich prämiert. Wer das Rennen macht, entscheidet eine interdisziplinär besetzte Fachjury. Sie bewertet neben der Idee und Kreativität auch die Einbindung von MINT und technischen Innovationen. Spaß und Spannung beim Spielen sowie die grafisch handwerkliche Umsetzung werden ebenfalls unter die Lupe genommen.

Informationen zur Ausschreibung und Anmeldung

zdi-Roboterwettbewerb 2016 Regionalentscheid Duisburg

Team Robo-Gang-Hamborn gewann regionalen Vorentscheid des „Robot-Games“ in Duisburg

Gewinnerteam zdi-Roboterwettbewerb 2016

GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer mit dem Gewinnerteam Robo-Gang-Hamborn, Coach Judith Heimbach und Prof. Thomas Kaiser von der Universität Duisburg-Essen (v.l.n.r.) Urheber: B. Hauser/zdi

Im Neudorfer Technologiezentrum drehte sich am 24. Mai alles um künstliche Intelligenz – programmiert von pfiffigen Talenten. Grund dafür war der NRW-weite zdi-Roboter-Wettbewerb. Im Mittelpunkt der Aufgaben standen diesmal Wege ins Studium und in den Beruf. Angelehnt ist das aktuelle Motto an die Initiative „des Wissenschaftsministeriums des Landes „Jedem Talent eine Chance geben. Erfolgreich studieren in NRW“. Ziel ist es, möglichst viele junge Leute für ein Studium zu begeistern und aufzuzeigen, welche verschiedenen Möglichkeiten und Angebote dorthin führen.

Beim Regionalentscheid Duisburg Niederrhein 2016 in der Kategorie „Robot Game“ hatte das Team Robo-Gang-Hamborn, eine gemeinsame AG der Realschule Hamborn 2 und der Sekundarschule Hamborn, die Nase vorn. Die Robo-Gang-Hamborn konnte sich gegen starke Konkurrenz aus sieben Schulen durchsetzen und sich somit für den Landesentscheid am 25. Juni in Mülheim an der Ruhr qualifizieren. Den zweiten Platz belegte das Team oneBRICK des Albert-Einstein-Gymnasiums Duisburg und über den dritten Platz freute sich das Team Fresher Than U des Gymnasiums Rheinkamp Europaschule Moers. Insgesamt neun Teams aus Duisburg und Moers machten beim Wettbewerb mit. Sie traten mit selbstgebauten und -programmierten LEGO-Mindstorms®-Robotern im vorgegebenen Parcours an. „Mit Aktionen wie diesen soll der Fachkräftemangel im ‚MINT‘-Bereich – also in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – zumindest perspektivisch reduziert werden“, fasst GFW-Chef Ralf Meurer die Intention zusammen. „Und solche Programmiertalente, wie hier gesehen, müssen erst einmal entdeckt und dann gefördert werden“, ergänzt Dr. Birte Hauser, Koordinatorin des zdi-Zentrums DU.MINT Duisburg Niederrhein.

Elf Aufgaben standen dabei zur Auswahl, von denen die Teams innerhalb von zweieinhalb Minuten möglichst viele punktstarke meistern sollten. Alle spiegelten jeweils mögliche Stationen hin zu einem Studium oder einem Ausbildungsberuf wider. So konnten die Teilnehmer beispielsweise mit ihrem Roboter Experimente im zdi-Schülerlabor durchführen, während der Woche der Studienorientierung die Hochschule besuchen oder das Online-Angebot „Studifinder“ nutzen. Sie beförderten mittels Roboter einen BAföG-Antrag von „zu Hause“ in das BAföG-Amt, „unterschrieben“ die Studienbewerbung, indem sie den Roboter dazu brachten, den bereitgestellten Stift zum Blatt zu transportieren, abzusenken und eine Linie über die weiße Fläche zu zeichnen. „Ich hoffe, dass sich einige Teilnehmer später für ein ingenieurwissenschaftliches Studium einschreiben werden. Und zwar nicht irgendwo, sondern an der Universität Duisburg-Essen, die in der Robotik und angrenzenden Forschungsgebieten hervorragend ausgewiesen ist“, betont Prof. Dr. Thomas Kaiser, Prorektor für Forschung, wissenschaftlichen Nachwuchs und Wissenstransfer der Universität Duisburg-Essen.

Jeweils der beste von drei Vorrundenläufen kam in die Wertung. In den Halbfinalrunden hatte jedes Team nur einen Lauf; im Finale zählte die Summe aus den beiden Finalläufen.

Nach einem Tag voller Spannung, Konzentration, Zittern, Bangen und Freude entschied das Team Robo-Gang-Hamborn knapp den Wettbewerb für sich und erhielt von Ralf Meurer, dem Chef der GFW Duisburg, und Prof. Thomas Kaiser von der Uni Duisburg-Essen den begehrten Siegerpokal überreicht. Die Duisburger Wirtschaftsförderung und die Universität Duisburg-Essen(UDE) sind Träger des zdi-Zentrums DU.MINT Duisburg Niederrhein. „zdi“ steht für die Gemeinschaftsoffensive zur Förderung des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses in Nordrhein-Westfalen „Zukunft durch Innovation“. Die Akteure des zdi-Zentrums DU.MINT-Duisburg Niederrhein haben sich zum Ziel gesetzt, Kindern und Jugendlichen Spaß und Freude an Naturwissenschaften und Technik zu vermitteln, um diese später für eine Ausbildung oder ein Studium im entsprechenden Bereich zu gewinnen.

Mehr zum jährlich stattfindenden zdi-Roboter-Wettbewerb finden Sie hier: